Zahnfleischbluten

Ursachen Zahnfleischerkrankungen

Zahnfleischbluten liegt meistens entweder an der falschen Mundhygiene, durch zu harte Zahnbürsten oder einer falschen Putztechnik oder an einer unausgewogenen Ernährung. Oft ist Vitamin- C-Mangel der Grund. Auch hormonelle Veränderungen wie z. B. die Pubertät, eine Schwangerschaft oder die Wechseljahre können die Ursache sein. Die Entzündung des Zahnfleisches (Gingivitis) kann ebenso durch Erkrankungen wie eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), Leukämie oder Diabetes auftreten.

Diagnose des Zahnfleischerkrankungen

Der Zahnarzt untersucht mit einem Messinstrument gründlich das Zahnfleisch, die Verdickung, die Tiefe der Zahnfleischtaschen und kontrolliert die Blutungsneigung sowie den Zahnfleischrückgang. Das entzündete Gewebe wird aus den vertieften Zahnfleischtaschen entfernt. Bei der Untersuchung wird festgestellt, ob es sich um eine einfache Zahnfleischentzündung handelt oder schon um einen fortgeschrittene Entzündung (Parodontose). Je nach Ursache werden weitere Untersuchungen durchgeführt.

Zahnfleischerkrankungen - Therapie

Leichtes Zahnfleischbluten kann durch eine Mundspülung gelindert werden, wie z. B. ein Mundwasser aus Kamille oder Salbei. In der Apotheke bekommt man außerdem noch Mundspülungen wie Chlorhexamedfluid oder eine Myrrhe-Tinktur. Bei den Grunderkrankungen wie Leukämie ist eine gezielte Therapie notwendig. Lässt man das Zahnfleischbluten nicht behandeln, kann es im schlimmsten Fall zu Zahnverlust kommen, da sich das Zahnfleisch immer weiter zurückbildet.

Tipps zu Zahnfleischerkrankungen

Man sollte regelmäßig zum Zahnarzt gehen, auch wenn die Beschwerden behoben wurden. Dort lässt man sich am besten die richtige Putztechnik zeigen. Scharfes Essen sollte vermieden werden, da hierdurch das Zahnfleisch noch mehr gereizt wird.