Ursachen von Schlafstörungen. Schlafstörungen können ganz einfache und alltägliche Ursachen haben. Der abendliche Konsum von Koffein, Nikotin, schwerverdaulichen Lebensmitteln, Medikamenten oder Drogen kann einem erholsamen Schlaf stark entgegen wirken. Ebenso kann Alkohol zu Einschlafproblemen führen und das vermeintlich beruhigende Gläschen Wein kann somit zu einem Wachmacher werden.
Eine Schlafumgebung, die nicht an die persönlichen Bedürfnisse angepasst ist, lässt Menschen schlecht bis gar nicht schlafen. Geräusche, Lichteinfall, Temperatur und die individuelle Schlafposition sind für gutes Einschlafen unbedingt anzupassen.
Stress, Sorgen, ungewohnte Aufregungen, plötzliche Verluste etc. sind häufige psychische Ursachen für Schlafstörungen und lassen den Betroffenen entweder erst gar nicht einschlafen, oder reißen ihn vielleicht durch nächtliche, teils heftige Albträume immer wieder aus dem Schlaf. Weitere Ursachen für schlechten Schlaf sind möglicherweise auch körperliche oder seelische Krankheiten, was durch einen Arzt abgeklärt werden muss.
Wenn gehäuft Abweichungen des normalen Schlafverhaltens auftreten und sich auf das persönliche Wohlbefinden negativ auswirken, liegt wahrscheinlich eine Schlafstörung vor.
Wer die Ursachen nicht von selbst beseitigen kann (zu laute Schlafumgebung, ungeeignetes Abendessen, später Konsum von Genussmitteln etc.), sollte umgehend mit seinem Arzt oder Therapeuten über das Problem sprechen. Oft vermag schon ein ausführliches Gespräch über die Problematik, die eigentliche Ursache zu finden. Zur sichernden Diagnose einer Schlafstörung kann es notwendig sein, dass der Betroffene in ein Schlaflabor überwiesen und dort eingehend untersucht wird.
Um eine Schlafstörung gezielt und effektiv therapieren zu können, muss zunächst die Ursache dafür gefunden werden. Nach der Diagnose können Arzt oder Therapeut in schwerwiegenden Fällen mit entsprechenden Medikamenten oder Psychotherapien die Symptome und deren Ursachen oder eventuell auslösende Vorerkrankungen behandeln.
In vielen Fällen reichen jedoch schon Entspannungsübungen, Einschlafrituale, Autogenes Training oder Meditationstechniken, um einen gesunden Schlaf wiederherstellen zu können, sofern eine Umstellung des persönlichen Verhaltens nicht schon ausreicht. Mittlerweile gibt es auch schon alternative Heilmethoden, die bei einfachen Schlafstörungen wirkungsvolle Hilfe bieten.