Gliederschmerzen

Gliederschmerzen können sowohl eine eigenständige Krankheit sein, als auch eine Folgeerscheinung von anderen Krankheiten. Jeder kennt es doch, dass einem sämtliche Glieder bei einem grippalen Infekt schmerzen. In solch einem Fall nützt es sehr wenig, wenn man mit irgendwelchen Schmerzmitteln die Gliederschmerzen bekämpft. Viel wichtiger ist es die Ursache, wie in dem Beispiel oben, den grippalen Infekt zu behandeln. Dann lassen auch die Gliederschmerzen nach.

Es gibt aber auch viele Erkrankungen, deren Symptome Gliederschmerzen sind. Da sind unter anderem die zahlreichen rheumatischen Krankheitsformen zu beachten. Da Rheume eine entzündliche Gelenkerkrankung ist, strahlen die Schmerzen auch auf benachbarte Knochen aus und es entstehen dadurch häufig Gliederschmerzen. In solch einem Fall ist es natürlich unerlässlich, die Schmerzen direkt zu behandeln. Das Gleiche gilt auch für Gicht, Arthrose, usw.

Gliederschmerzen müssen allerdings nicht immer in einem direkten Zusammenhang mit irgendwelchen Krankheiten stehen. Es gibt auch zahlreiche Menschen, die bei jeder Wetteränderung über schmerzende Glieder klagen. Man sollte allerdings aufpassen, dass man Gliederschmerzen nicht mit Muskelschmerzen verwechselt. Das geschieht nämlich auch sehr oft, zumal man es als Patient meistens nicht genau lokalisieren kann, woher der Schmerz nun wirklich kommt. Sollte man häufig oder langanhaltende Gliederschmerzen haben, ist es auf jeden Fall ratsam, einen Arzt aufzusuchen und sich genauer untersuchen zu lassen.

Die Medizin bietet heutzutage sehr viele Möglichkeiten Gliederschmerzen erfolgreich zu behandeln. Es muss nicht immer die chemische Keule sein. Es gibt auch zahlreiche sanfte Methoden, die den Körper weniger belasten, wie beispielsweise physikalische Therapie /Massagen, Bäder, Packungen). In der letzten Zeit wurden auch schon große Behandlungserfolge mit Akkupunktur erreicht. Doch bevor man wild drauf los behandelt, sollte erstmal die eigentliche Ursache der Gliederschmerzen abgeklärt werden.