Staphylococcus aureus ist Hitze, Austrocknung und Chemikalien gegenüber sehr widerstandsfähig. Beim Menschen ist der Staphylococcus aureus vorwiegend in Nase, Haut, Grimmdarm und Vagina angesiedelt.

Der Staphylococcus aureus kann zahlreiche Toxine (Giftstoffe) bilden. Sie sind in der Lage den Darm anzugreifen. Dies ist die häufigste Ursache einer Lebensmittelvergiftung. Die Gifte des Staphylococcus aureus können ebenfalls das TSS-toxisches Schock Syndrom auslösen, das ein Multiorganversagen zur Folge haben kann.

Krankenbilder durch den Staphylococcus aureus sind dadurch zu unterscheiden, wo der Erreger eindringt. Zu den Krankheitsbilder der Haut zählen Furunkel, Karbunkel und Pyodermien (Wundinfektion der Haut). Tiefer gehende Infektionen sind Z.B. Mastitis, Lungenentzündung oder Knochenmarkentzündung. Der Staphylococcus aureus kann an einer Sepsis sowie an einer Endokarditis beteiligt sein.

Der multiresistente Staphylococcus aureus (MRSA) ist durch sein produzierendes Penicillinprotein, auf alle Beta Lactan Antibiotika resistent und somit schwieriger zu behandeln. Dieses häufig in Krankenhäuser vorkommende Bakterium ist von seinem Antibiotikaempfindlichen Stämmen nicht zu unterscheiden.

Der Staphylococcus aureus haftet sehr gut an allem Plastik und Edelstahloberflächen. Deshalb sind Hygiene und Desinfektion Maßnahmen beim Umgang mit kontaminierten Patienten sehr wichtig.