Ausbreitung und Befall

Sobald der Peitschenwurm das adulte Stadium erreicht hat, dockt er in dem Übergangsgebiet zwischen Dünndarm und Dickdarm an die Organwand an und ernährt sich dort von den Darmschleimhautzellen. Die dabei gelegten Eier werden gemeinsam mit den Fäkalien ausgeschieden und müssen danach wieder durch einen menschlichen Wirt aufgenommen werden. Im Körper lagern sie sich ebenfalls in derselben Region wie die erwachsene Form an und entwickeln sich im Laufe von vier bis fünf Monaten zu fortpflanzungsfähigen Peitschenwürmern.

Vorbeugung, Symptome und Therapie

Eine Infektion durch Peitschenwürmer lässt sich am besten mittels gründlicher und effektiver Reinlichkeit verhindern, außerdem sollten etwaige Kotreste von z.B. Kleinkindern immer hygienisch einwandfrei beseitigt werden. Zudem empfiehlt es sich, bei Pflanzen keine Kopfdüngung anzuwenden.

Tatsächlich bemerkbare latente Symptome erscheinen erst dann, wenn sich bereits eine sehr große Anzahl von Peitschenwürmern im Darmtrakt festgesetzt hat. Im Regelfall kommt es dann zu Durchfall oder Blutungen, in seltenen, besonders schweren Fällen besteht des Weiteren die Gefahr eines Darmvorfalls. Nach der Diagnose wird die Infektion im Regelfall durch die Verabreichung der Wirkstoffe Mebendazol oder Albendazol behandelt.