Vorkommen

In Deutschland gibt es 3 Arten von Hackenwürmern, die aber sehr selten Menschen befallen. Der Uncinaria stenocephala tritt vor allem bei Füchsen und Hunden auf. Der Ancylostoma caninum, der Hundehakenwurm, ist eher in den wärmeren Gegenden zu Hause. Er befällt vorrangig Hunde und in seltenen Fällen Katzen und Menschen. Der Ancylostoma tubaeforme ist in Deutschland sehr verbreitet und befällt meist Katzen. Für Menschen gefährliche Arten sind der Ankylostoma duodenale und der Necator americanus. Beide Arten kommen eher in den warmen und feuchten Gebieten, wie die Tropen und die Subtropen, vor.

Das Entstehen

Das Hakenwurmweibchen, was sich im Darm ansiedelt, legt Eier, die durch den Kot in die Natur ausgeschieden werden. Hier schlüpfen die ersten Larven. Sie ernähren sich von den Bakterien, die im Kot sind und entwickeln sich zu einer Larve weiter. Diese wandert in die obere Schicht des Bodens und wartet auf einen geeigneten Wirt, den sie durch den Hautkontakt befallen. Sie wandert bis zu der Lunge und geraten durch Abhusten und Verschlucken in den Darm. Hier setzen sie sich an den Darmzotten fest und saugen das Blut aus dem Wirt.

Diagnose und Therapie

Die Hakenwurmeier können ungefähr nach 5 Wochen im Stuhl nachgewiesen werden. Die Behandlung erfolgt mit Mebenzol. Dieser Arzneistoff wirkt gegen eine Vielzahl von Wurmarten. Die Hakenwürmer werden abgetötet und ausgeschieden. Diese Behandlung dauert in etwa 3 Tage