Der Fischbandwurm - Parasiten beim Menschen

Seine Zwischenwirte sind Wasserkrebse und kleine Süsswasserfische. Als Endwirte kommen neben Fischen hauptsächlich Hunde, Katzen und der Mensch in Frage. Verbreitet ist der Fischbandwurm in Süßwasserregionen. Er kann bis zu 20 Meter lang, und bis zu 10 Jahre alt werden.

Ursachen

Meist liegt die Ursache einer Infektion mit dem Fischbandwurm im Verzehr rohen oder nicht durchgekochten Fisches. Diese Speisen können lebensfähige Larven des Erregers enthalten, und somit zu einer Infektion führen.

Symptome

Bei einer Infektion mit dem Parasiten treten meistens keine Syptome auf. In seltenen Fällen können Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Durfall sowie Appetitlosigkeit vorkommen. Manchmal kann ein Befall durch einen Vitamin B12 - Mangel im Blut Hinweise liefern.

Diagnose

Besteht ein Verdacht auf eine Infektion mit dem Fischbandwurm, wird vom Patienten eine Stuhlprobe untersucht. Dort können über eine mikroskopische Untersuchung Wurmeier nachgewiesen werden. Teilweise können auch die Glieder des Fischbandwurms darin sichtbar sein.

Therapie

Wird der Parasit festgestellt wird eine Therapie mit dem Wirkstoff Niclosamid oder alternativ mit Praziqauntel eingeleitet. Beides ist in Tablettenform erhältlich. Ziel der Therapie ist es den Fischbandwurm zu entfernen. Die Therapie ist sehr vielversprechend, und nimmt meist einen guten Verlauf. Selten kann es zu Komplikationen kommen, wenn sich sogenannte Finnen bilden. Vorbeugend sollten keine rohen oder schlecht gegarten Fischspeisen verzehrt werden.