Es wird unterschieden zwischen der Tinea superficialis, die oberflächliche Dermatophytose, und der Tinea profunda, die tiefer gehende Dermatophytose. Bei der oberflächlichen Dermatophytose entstehen kleine, juckende, gerötete Stellen der Haut. Diese Erscheinungen breiten sich ringförmig aus und können beispielsweise dem Erscheinungsbild einer Landkarte ähneln. Bei behaarter Haut brechen die Haare ab. Die tiefer gehende Dermatophytose tritt normalerweise auf dem behaarten Kopf sowie in der Bartregion auf. Dort kommt es zu stärker entzündlichen Veränderungen der Haut. Es bildet sich eine Kruste, außerdem ist es möglich, dass Eiter entsteht. In diesem Fall breiten sich die Erreger entlang der Haarwurzel aus.

Eine Diagnose über diese Art der Infektion der Haut kann relativ einfach und schnell gestellt werden. Die Wood-Licht Untersuchung ist zeitsparend und kinderlicht. Mit Ultraviolettstrahlen werden betroffene Körperregionen sichtbar gemacht. Unter dem Wood-Licht erscheinen diese in gelb-grüner Färbung. In einigen Fällen hilft zur Bekämpfung der Pilzinfektion ein Antipilzmittel. Flüssige Lösungen oder Hautcrems reichen in der Regel aus um entzündete Stellen zu heilen. Nach einer solchen Behandlung sind normalerweise die betroffenen Stellen vollständig und spurlos geheilt. Um eine weitere Infektion zu vermeiden, ist es nötig, möglicherweise infizierte Kleidungsstücke sowie Kissenbezüge und ähnliches bei 90 Grad zu waschen. Für Möbel oder Bürsten empfiehlt sich ein Desinfektionsmittel zum einsprühen der Gegenstände. Lassen Sie ihr Haustier beim Tierarzt untersuchen und lassen sie es gegebenenfalls eine Impfung gegen Dermatophytose erhalten.