Das Mittelohr besteht aus dem Trommelfell und den drei Gehörknöchelchen. Das eigentliche Innenohr kann man selbst von Außen nicht sehen. Das Innenohr ist aufgebaut aus der Gehörschnecke und dem Gleichgewichtsorgan. Die Ohrmuschel fängt den Schall beim Hören auf und transportiert ihn als Geräusch zum Trommelfell. Des Weiteren gehört zum Ohr auch das Gleichgewichtsorgan.

Das Ohr benötigen wir, um uns in einem Raum zu orientieren. Somit kann man Entfernungen anhand des Geräusches wahrnehmen. Es besteht aus zwei Bogengängen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind. Außerdem sind die Bogengänge mit Haarzellen versehen. Sie registrieren jegliche Art von Bewegung und Lageveränderung und geben diese Veränderungen an die Nervenenden weiter und lösen je nach Veränderung einen Reiz aus. Wer da sehr empfindlich ist, zum Beispiel beim Karrussellfahren, dem kann schon mal übel werden.

Bei Kindern häufig vorkommend ist die Mittelohrentzündung, die mit heftigen Ohrenschmerzen einhergeht. Durch diese Art von Erkrankung können die Gehörknöchelchen in Mitleidenschaft gezogen und sogar zerstört werden. Bei großen Schallveränderungen, beispielsweise bei einem lauten Konzert oder durch eine Druckwelle, kann das Trommelfell irreparabel geschädigt werden. Ebenso gibt es die so genannten "Segelohren", wobei der Knorpel vom Außenohr geschädigt sein kann, dies aber durch eine Operation ausgeglichen werden kann. Bei Kinderkrankheiten, wie Mumps oder Masern, können Viren in das Innenohr eindringen und es kann zu einem Verlust des Hörvermögens führen. Auch Tinitus, der meist nicht zu einer Krankheit zuzuordnen ist, tritt auf.