Der Magen als Verdauungsschlüssel. Der Magen ist das wichtigste Verdauungsorgan. Durch Zusatz von Magensäure werden Speisen, die schon durch den Kauvorgang im Mund eine Veränderung erfahren haben, zu Speisebrei verarbeitet. Durch Magensäure werden Belegzellen der Magenschleimhaut produziert, sie liegen dort vertieft in Kanälen und Kanälchen. Durch Stimulation des Parasympathikus, die sich auch durch den Pawlowschen Reflex auslösen, kommt es zu einer Vermehrung des Sekrets von Magensäure. Dieses unterstützt die Freisetzung von Histamin und Gastrin. Nach der Verarbeitung im Magen, geht der Speisebrei in den Dünn- und Dickdarm. Hier findet die eigentliche Verdauung statt.
Eine der häufigsten Magen - Erkrankungen ist die Magen - Darm - Grippe, auch Gastroenteritis
genannt. Das Erkennungsmerkmal ist Erbrechen und Durchfall. Sie hat aber nichts mit der echten Grippe (Influenza) zu tun.
Als weitere Erkrankungen im Magen- und Darmtrakt, gehören Infektionen durch Viren und Bakterienbefall. Hier anzuführen sind am häufigsten, Rotaviren, Adenoviren, Coronaviren und Humane Noroviren. Bei den Bakterien sind es, Salmonellen, Campylobacter, Shigellen, Yersinien, Clostridium difficile und Vibrio cholerae. Haüfig führt es bei den Erregern zu einer Zerstörung der Schleimhaut, so das Magen und Darm die Nahrung nicht mehr verdauen können.
Die schlimmste Magenkrankheit ist der Magenkrebs, auch Magenkarzinom genannt. In der Regel sind falsche Ernährung (zu nitrosaminreich) oder eine chronische Infektion, für das Magenkarzinom verantwortlich. Erkennen kann man den Magenkrebs, mittels einer Magenspiegelung (Gastroskopie)oder der Entnahme von kleinen Gewebeproben die dann von einem Pathologen untersucht werden.