Die Haut ist das größte Organ des Menschen und wichtig für das Überleben. Von oben bis unten ist der gesamte Mensch in Haut „eingepackt“. Wenn die Haut nicht wäre, wäre der menschliche Körper nahezu schutzlos. Die Haut bietet insbesondere Schutz vor Kälte, Hitze und Strahlung. Sie schützt gegenüber Druck, Stößen und Reibung. Außerdem werden chemische Schädigungen vermieden und das Eindringen von Mikroorganismen wird dank der Haut ebenfalls verhindert. Darüber hinaus bietet die menschliche Haut Schutz vor dem Verlust von Wasser und Wärme.
Das größte Sinnesorgan des Menschen nimmt Schmerz und Bewegungen wahr. Es ist möglich, zu tasten und auf Druck- und Temperaturreize zu reagieren. Um all diese Empfindungen zu tätigen, gibt es so genannte Rezeptoren in der menschlichen Haut. Über die Haut lässt sich auch viel über das Empfinden und die derzeitigen Gefühle eines Menschen aussagen. Erblassen, erröten und das senden von Geruchsbotschaften sind ganz normale Funktionen der Haut.
Der Aufbau der menschlichen Haut ähnelt einer Zwiebel. Von außen nach Innen gesehen gibt es unterschiedliche Schichten. Die Oberhaut, auch Epidermis genannt, ist das, was wir Menschen als Haut sehen. Darunter liegt die Lederhaut (Corium) und wiederum darunter befindet sich die Subcutis, die Unterhaut. Die verschiedenen Hautschichten bestehen ebenfalls wieder aus unterschiedlichen Schichten.
Selbstverständlich verändert sich der Aufbau der Haut mit zunehmendem Alter. Die Hautschichten werden dünner, die Fettschichten nehmen ab. Auch die elastischen Fasern sowie die Kollagenfasern werden zunehmend dünner. Aufgrund der geringeren Durchblutung geht ebenfalls die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen zurück. Da die Haut viel dünner und trockener ist, brauchen Verletzungen bei älteren Menschen meist eine lange Zeit um zu verheilen.