Zecken Borreliose

Eine Borreliose wird meistens von Zecken übertragen und ist eine Infektionskrankheit. Diese Krankheit wird auch Lyme-Borreliose oder Lyme-Krankheit genannt. Die Krankheit verläuft in drei Stufen. Bei Austritt der Krankheit kommt es an der Stichstelle zu Hautveränderungen, die Gelenke entzünden sich und das Nervensystem wird beeinträchtigt. Die Symptome können sehr vielfältig sein. In jedem Stadium jedoch kann es zu einer vollständigen Ausheilung kommen. Ein Stadium kann auch übersprungen werden und gleich zum nächsten gehen. Die Hälfte der Betroffenen haben keine Symptome. Die Inkubationszeit im ersten Stadium kann Tage bis Wochen sein. Bei dem zweiten Stadium Wochen bis Monate und im dritten Monate bis Jahre.

Die Zecke entdeckt man am ehesten, wenn sie noch in der Haut steckt. Wenn die Zecke entfernt wurde, sollte die Stichstelle immer gut beobachtet werden, ob sie sich verändert. Im ersten Stadium tritt ein roter Fleck auf, der sich immer weiter vergrößert und in der Mitte eine bleiche Färbung hat. Es können Fieber, Kopfschmerzen, Bindehautentzündungen und Gelenkentzündungen auftreten.

Im Zweiten Stadium kommt es oftmals zu brennenden Nervenschmerzen, die in der Nähe der Stichstelle auftreten. Die Lymphknoten können anschwellen und es kann zu Lähmungen oder Gefühlsstörungen kommen. Im Dritten Stadium kann nach Jahren eine Gelenkentzündung auftreten, wobei die Kniegelenke am häufigsten betroffen sind. Das Gelenk schwillt nach ein bis vier Wochen wieder ab. Die Entzündung kann jedoch nach Jahren wiederkommen.

Am erfolgreichsten ist eine Therapie im ersten Stadium. Der Arzt kann Antibiotika verabreichen und die Therapie dauert in der Regel zwischen drei bis vier Wochen. Empfehlenswert ist es, vorab den Arzt zu Rate zu ziehen, der dann die richtige Entscheidung für eine Therapie treffen kann. Die meisten Fälle an Borreliose verlaufen ohne große Probleme und heilen vollständig und folgenlos aus. Chronische Spätfolgen sind sehr selten.