Wurmerkrankungen Symptome

Wurmerkrankungen werden durch unterschiedliche Würmer übertragen, oft spielt hierbei mangelnde Hygiene eine große Rolle. Wurmerkrankungen können beispielsweise durch Nahrungsmittel, Hundekot, schmutziges Wasser oder auch anfassen infizierter Gegenstände entstehen.

Die Symptome von Wurmerkrankungen können sehr tückisch sein, zum einen gibt es eine Menge unterschiedlicher Wurmerkrankungen, zum anderen zeigen einige davon kaum oder erst sehr viel später ihre Symptome. Zu den häufigsten Wurmerkrankungen zählen: Askariasis, Enterobiasis, Filariose, Taeniasis, Echinokokkose, Onchozerkose, Trichinellose und Capillariasis. Askariasis ist auch als Spulwurm bekannt, die Symptome hierbei erzeugen gelegentlich eine allergische Reaktion. Gelangt der Wurm in die Lunge folgen husten, Fieber und asthmaähnliche Anfälle, im Darm angelangt folgen dann heftige Koliken.

Enterobiasis ist eine Wurmerkrankung, die auch als Madenwurm bezeichnet wird. Bei dieser Wurmerkrankung sind die Symptome äußerst tückisch, denn im Regelfall bleibt der Wurmbefall symptomlos. Erst wenn der Wurmbefall sehr stark ist, kommt es zu einem quälenden Juckreiz im Analbereich. Es können bei dieser Wurmerkrankung auch Schlafstörungen durch den Juckreiz entstehen, sowie Bauchschmerzen, Gewichtsabnahme oder Übelkeit. Filariose ist ein Befall von Fadenwürmern. Diese Wurmerkrankung wird häufig durch Insekten übertragen. Sehr tückisch hierbei ist, dass die Inkubationszeit viele Jahre betragen kann, so dass auch die Symptome schwierig zu erkennen sind. Fadenwürmer setzen sich nicht im Darm ab, sondern im Lymphsystem.

Taeniasis ist im Volksmund als Bandwurm bekannt. Bei dieser Wurmerkrankung treten eine starke Gewichtsabnahme, Krämpfe, Beschwerden im Magen-Darm-Bereich und oft auch Sodbrennen auf. Echinokokkose ist auch ein Bandwurm. Hierbei erfolgt eine Infektion mit dem Hund- oder Fuchsbandwurm. Tückisch bei den Symptomen dieser Wurmerkrankung ist, dass hier erst im späteren Stadium Beschwerden erfolgen, dann, wenn Organe schon stark angegriffen sind.

Onchozerkose wird durch Fadenwürmer verursacht. Die Wurmerkrankung kommt häufig in tropischen Gebieten vor. Diese Parasiten lagern sich in der Haut und im Bindegewebe ein. Oft sind hierbei auch die Augen betroffen, dadurch können Sehbehinderungen auftreten, bis hin zur Erblindung. Trichinellose bezeichnet eine Wurmerkrankung, ausgelöst durch winzige Fadenwürmer. Die Symptome dieser Wurmerkrankung sind Verdauungsbeschwerden, Fieber, Gesichtsschwellungen und starke Muskelschmerzen.

Capillariasis wird auch ausgelöst durch den Fadenwurm und besitzt Symptome wie chronischer Durchfall, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust oder Magenknurren. Durch den Verlust wichtiger Elektrolyten und Proteine, die beim chronischen Durchfall verloren gehen, kann diese Wurmerkrankung bei Nichtbehandeln sogar zum Tod führen. Bei Verdacht von Wurmerkrankungen ist immer ein Arzt aufzusuchen, nur dieser kann anhand verschiedener Tests eindeutig eine Wurmerkrankung feststellen und diese erfolgreich behandeln.