Röteln Diagnose

Röteln Diagnose - Symptome des Rubella Virus

Die ersten Symptome eines Rötelvirus (Rubella Virus) treten zwei bis drei Wochen nach der Infektion auf. Meist werden Kinder und nicht immunisierte junge Erwachsene davon betroffen. Früher galt der Virus als typische Kinderkrankheit, er brach meist zwischen fünf und neun Jahren aus. Heute werden Kinder ab dem elften Lebensmonat dagegen geimpft.
Der Virus ist hochgradig ansteckend und wird durch Tröpfcheninfektion verbreitet.

Fieber tritt auf und ein makulopapulöses Exanthem. Einzeln stehende, rote Flecken können am ganzen Körper auftreten. Die Lymphknoten am Hinterkopf, an den Ohren und im Nacken schwellen an.

Röteln Diagnose

Eine Diagnose kann nicht allein an dem Erscheinungsbild festgestellt werden, denn Schwellungen und rote Flecken treten ebenso bei anderen Viruserkrankungen auf. Doch ein erfahrener Kinderarzt unterscheidet Röteln zwischen Masern oder Scharlach. Allerdings wird die Krankheit häufig mit Ringelröteln verwechselt. Um dies auszuschließen ist eine Blutuntersuchung erforderlich.

Blutuntersuchung und RNA Nachweis

Durch eine Blutuntersuchung ist der Virus eindeutig feststellbar. Sind spezifische Antikörper im Blut vorhanden, ist der Patient mit dem Rubella Virus infiziert. Auch ein RNA Nachweis (Erbsubstanz der Viren) können Röteln nachweisbar diagnostiziert werden.

Test für Schwangere besonders wichtig

Dieser Test ist besonders wichtig für Schwangere. Es wird aus der Gebärmutter eine Probe entnommen, um festzustellen, ob Röteln vorliegen. Gegebenfalls können Untersuchungen nach der 22. Schwangerschaftswoche durch eine Blutuntersuchung des Fötus durchgeführt werden. Gleichzeitig lässt sich eine Anzahl der Leukozyten (Leukopenie) beobachten.

Schwere Schädigungen des Embryos durch den Rubella Virus

Besonders in den drei ersten Monaten einer Schwangerschaft, ist das Risiko für das Ungeborene groß. Schwere Schädigungen oder Fehlbildungen des Embryrios können auftreten.

Ein Schwangerschaftsabbruch ist bis zur zwölften Woche möglich, wenn Gefahr für die werdende Mutter besteht.
Die direkte Diagnose auf den Rubella Virus ist oft zu aufwändig, deshalb ist er meist nur bei einer Schwangerschaft enorm wichtig.

Ein Medikament gegen den Rubella Virus gibt es nicht. Medikamente zur Linderung der dabei auftretenden Symptome werden verschrieben. Die hochansteckende Infektionskrankheit hinterlässt eine lebenslange Immunität.