Masern Ursachen

Die Masern sind eine sehr ansteckende Viruserkrankung und unterliegen daher der Meldepflicht. Anstecken können sich grundsätzlich alle Personen, die noch nie eine Maserninfektion hatten. Die Inkubationszeit (das ist die Zeit zwischen der ersten Infektion und dem Ausbruch der Krankheit) dieser Krankheit beträgt 8-14 Tage, wobei die Ansteckungsgefahr von dem Beginn der sogenannten Prodromalsymptome (Husten und Fieber) bis 4 Tage nach dem Beginn des Hautausschlages besteht. Wenn der Hautausschlag weg ist, besteht auch keine Ansteckungsgefahr mehr.

Der Erreger der Krankheit, das Masernvirus (RNA-Masernvirus), wird über den Infektionsweg als Tröpfcheninfektion übertragen. Das bedeutet, dass die Viren durch Husten, Sprechen und Niesen eines bereits infizierten Menschen in die Luft gelangen und von dort aus über die Schleimhäute, das Bindegewebe des Auges und die Atemwege in den Körper gelangen. Die Symptome der Masern sind die Prodromalsymptome, weißliche Flecken im Mund, erneut auftretendes Fieber (nach bereits aufgetretenem Fieber zwei Tage kein Fieber und dann wieder auftreten von Fieber) und Hautausschlag.

Komplikationen, die in Einzelfällen von Masern auftreten können sind: Lungenentzündung, Bronchitis und Tod. Nach einer Masernerkrankung besteht für 6 Wochen eine Immunschwäche, in der es sehr schnell zu schweren bakteriellen Infektionskrankheiten kommen kann. Eine spezifische Therapie dieser Krankheit gibt es nicht, sie wird nur symptomatisch behandelt (Fiebersenkende Mittel und Hustenstiller).

Um den Masern Ursachen erst gar keine Chance zu geben, werden Kinder bereits in jungen Jahren (ca. 12. und 15. Monat) mit einem Lebendimpfstoff geimpft, der gleichzeitig vor Mumps und Röteln schützt. Da es sich hierbei um einen Lebendimpfstoff handelt, können bis zu einer Woche nach der Impfung noch Nebenwirkungen wie zum Beispiel Fieber und Ausschlag auftreten, die aber nicht ansteckend sind. Nach dieser Impfung haben die Kinder meist einen lebenslangen Schutz vor diesen Krankheiten.