Masern Therapie

Glücklicherweise sind Masern-Erkrankungen heutzutage nur noch selten zu verzeichnen. Die Viruskrankheit zeigt ihre grippeähnlichen Symptome nach einer Inkubationszeit von zehn bis vierzehn Tagen. Typischerweise leiden Betroffene unter Fieber, entzündeten Augen und allgemeinem Unwohlsein. Dazu kommt meist Schnupfen und Bronchitis. Das bekannteste Symptom der Masernerkrankung ist das typische Exanthem, also die kleinen allergieartigen Hautflecken. Diese zeigen sich in der Regel in der zweiten Hälft des Krankheitsverlaufs. Meist gepaart mit Fieberanstieg zeigen sich hinter den Ohren in der Wangengegend die ersten Flecken, die sich rasch über Rumpf, Arme und Beine ausbreiten. Weitere Symptome sind vergrößerte Milz und Lymphknoten.

Therapeutisch ist der Masernerkrankung nur indirekt beizukommen. Bisher gibt es schulmedizinisch keine spezielle Medikation, mit der die Masern selbst behandelt werden können. Lediglich eine symptomatische Behandlung steht dem Betroffenen zur Verfügung. Zum einen kann das Fieber durch Gabe von fiebersenkenden Mitteln oder durch Abkühlung des Körpers, die klassischen Wadenwickel also, gesenkt werden. Dadurch wird die gesamte Konstitution des Erkrankten verbessert und er kommt besser wieder zu Kräften. Gegen die grippeähnlichen Symptome werden Hustensaft und Nasenspay sowie Halstabletten verabreicht, eben wie bei einer starken Erkältung üblich.

Bei starken Schmerzen empfiehlt es sich, Schmerztabletten oder bei Kindern entsprechend einen Saft zu verabreichen, um die gesamte Befindlichkeit zu stärken. Ruhe und Zuwendung sind selbstverständlich hilfreich für den Patienten. Ansonsten sind die Möglichkeiten der Schulmedizin bei der Behandlung von Masern leider sehr begrenzt.

Problematisch bei Masern sind vor allem mögliche Komplikationen. Daher ist es wichtig, den Patienten genau zu beobachten um entsprechend reagieren zu können. Leider sind auch hier praktisch keine direkten medikamentösen Therapien möglich.

Die Schulmedizin rät daher, Masern bereits zu verhindern, bevor sie übertragen werden und empfiehlt einen Impfschutz im Kleinkindalter.