Masern Definition

Bei der Krankheit Masern handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die akut auftritt und im Anfangsstadium einer Grippe ähnelt. Kennzeichnend für diese Erkrankung ist ein Hautausschlag, der sich auf dem gesamten Körper ausbreitet. Überwiegend gelten Masern als Kinderkrankheit, jedoch gibt es auch Erwachsene, die sich mit dem Virus infizieren. Verantwortlich für die Erkrankung ist das Masernvirus, welches nur beim Menschen Krankheiten auslösen kann, bei Tieren jedoch völlig ungefährlich ist. Ist eine Maserninfektion überstanden, hat sich im Körper Immunität gebildet und eine erneute Ansteckung ist für den Rest des Lebens ausgeschlossen.

Die Infektion erfolgt über Tröpfcheninfektion, daher gibt es insbesondere in Kindergärten und Schulen richtige Epidemien. Da die Ansteckungsgefahr am größten ist, bevor der typische Hautausschlag aufgetreten ist, gibt es außer der Schutzimpfung kaum eine Möglichkeit, Kinder vor der Infektion zu schützen. Die Impfung gegen Masern erfolgt in der Regel als Kombinationsimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln und wird erstmalig nach dem 12 Lebensmonat verabreicht. Wird die Schutzimpfung nicht regelmäßig wiederholt, schwindet der Schutz und die Krankheit kann bei Kontakt mit einer infizierten Person ausbrechen.

Als erstes Symptom bemerken betroffene Menschen meist eine allgemeine Schwäche und erhöhte Körpertemperatur. Zum Zeitpunkt wenn die Krankheit richtig ausbricht, kann das Fieber hoch ansteigen und der kennzeichnende Hautausschlag tritt auf. Es gibt kein spezielles Medikament gegen Masern. Meist werden die Symptome wie Juckreiz und Fieber bekämpft bis der Virus ausgeheilt ist. Die Krankheitsdauer liegt zwischen einer und drei Wochen, die Schwere der Infektion ist maßgeblich entscheidend für die Dauer der Erkrankung. Grundsätzlich dauert die Erkrankung bei Erwachsenen länger an, da Kinder sich schneller von den Masern erholen und dann Immunität aufbauen. In Haushalten mit mehreren Personen kann davon ausgegangen werden, dass alle Personen an Masern erkranken werden, wenn sich ein Kind mit dem Virus infiziert hat.