Legasthenie Symptome

Die Symptome auffälliger Schreib-, Lese- und Rechtsschreibleistungen sind vielfältig. Fehler werden genauestens untersucht, und den jeweiligen Problemfeldern zugeordnet. Teilweise, bei Kindern sogar oft, spiegeln sich die Problemfelder der Lese- und Rechtschreibschwäche im Verhalten wieder. Unterscheiden lässt sich die Legasthenie in zwei Gruppen: den primären Erscheinungsformen der Legasthenie und den sekundären Erscheinungformen der Legasthenie.

Die primäre Erscheinungsform tritt primär in den Leistungen des Kindes auf. Man kann es so zusagen in Aspekte aufteilen.

Beim Schreiben verhält es sich fast gleich. Der inhaltliche Aspekt zeigt sich hier in der schriftlichen Ausdrucksweise eines Kindes. Auch die Fehlersystematik zählt hier zu den primären Erscheinungformen.

Beispiel

Unter die sekundären Erscheinungsformen fallen alle Probleme der Lese- und Rechtschreibschwächen des Kindes. Somit auch alle Probleme der oben beschriebenen primären Erscheinungformen. Abhängig davon ist aber auch der psychische Zustand des Kindes, sowie ebenfalls die Verhaltensweise.

Zudem wurden drei unterschiedliche Entwicklungsverläufe beobachtet:

Die seelischen Probleme äußern sich häufig durch soziale Abschirmung, Verängstigungen, Verhaltensweisen ändern sich oder es folgt Verweigerungshaltung. Eine Legasthenie kann- anders als die Lese- und Rechtschreibschwäche- in Form der Teilleistungsschwäche auftreten, aber auch im Falle einer vorliegenden Hochbegabung. Liegt beim Kind auch eine Rechenschwäche vor, kann in der Regel die Legasthenie als Teilleistungsstörung ausgeschlossen werden. Das gleichzeitige Auftreten von Dyskalkulie und Legasthenie kann ebenfalls ausgeschlossen werden. Bei beiden Lernproblemen handelt es sich um Teilbereiche, die von einer Lernproblematik betroffen sind. Sobald Probleme in beiden Lernbereichen auftreten, kann man nicht mehr von einer Legasthenie sprechen.