Läuse Symptome

Lausbefall ist mitunter eine der meist verbreiteten Krankheiten. Die Blutsauger, welche in Abständen von 1-3 Stunden saugen, führen oftmals zu starkem Juckreiz. Dieser Juckreiz wird durch die Stiche der kleinen, zwei bis drei Millimeter großen Tierchen hervorgerufen. Am liebsten halten sich die Läuse in Gegenden auf mit dichtem Haarwuchs, sowie an geschützten Stellen, wie zum Beispiel hinter den Ohren. Viele Läuse lassen sich auf den ersten Blick nicht erkennen, da sie in der Lage sind, die Farbe des Haares anzunehmen, sodass eine Diagnose sehr schwer fällt.

Die Stiche führen bei allen Betroffenen zu Rötungen und Schwellungen. Die weiblichen Läuse sorgen für die Vermehrung der Läuse, welche in der Regel sehr schnell von statten geht. Die weiblichen Läuse kleben Nissen, in denen sich die Eier befinden. Viele Lausarten bevorzugen für ihre Nissen Kopfhaare, Schamhaare oder aber auch die Nähte von Kleidungsstücken. Nach ca. 7 bis 10 Tagen sind dann die jungen Läuse geschlüpft. Die Population vermehrt sich in der Regel sehr stark. Treten die Läuse in einer großen Menge auf, so ist auch der Juckreiz entsprechend hoch. Oftmals treten durch den häufigen Juckreiz Verletzungen der Haut, insbesondere der Kopfhaut, der Nacken-Haar-Grenze und im Schambereich auf. Wenn der Lausbefall nicht oder nicht richtig behandelt wird, kann es zu einer starken Verfilzung der Haare kommen.

Wenn die Symptome, wie zum Beispiel das Kopfjucken, vermehrt auftreten, sollten Sie in jedem Fall einen Arztbesuch in Betracht ziehen. Der Arzt kann anhand einer Untersuchung feststellen, ob es sich tatsächlich um Läuse handelt oder aber nur um eine starke Hautreaktion. Falls Sie nun Kopflausbefall haben sollten, ist dies kein Grund zum verzweifeln, denn Kopflausbefall kommt auch in Familien vor mit sehr hygienischem Umfeld. Wenn Sie einen Lausbefall feststellen, sind Sie verpflichtet, dies dem Kindergarten oder der Schule Ihres Kindes zu melden. Empfehlenswert wäre es zudem, Freunde von Ihnen und die Eltern der Spielkameraden Ihres Kindes zu informieren, sodass Sie eine Verbreitung des Lausbefalls ausschließen können.