Läuse Definition

Läuse sind kleine Insekten, die sich vom Blut ernähren. Sie sehen braun aus und liegen nahe an der Kopfhaut. Nissen sind die ausgebrüteten Läuselarven. Ein Befall deutet sich durch starken Juckreiz an. Läuse sind ansteckend und müssen auf jeden Fall behandelt werden, damit sie sich nicht weiter verbreiten können. Eine weibliche Laus legt 50 bis 150 Eier. Läuse unterscheidet man in drei verschiedene Arten. Dabei handelt es sich um Kopf-, Filz- und Kleiderläuse. Aus den Namen erkennt man bereits den Ort, wo sich die Läuse aufhalten. Bei den Kopfläusen handelt es sich um die am meisten auftretende Art. Menschliche Läuse können nur von Mensch zu Mensch übertragen werden. Sie brauchen menschliches Blut zum Überleben. Einen sicheren Schutz gegen Läuse gibt es nicht. Sie sind zwar eklig und lästig für den Betroffenen, aber harmlos und ungefährlich.

Kopfläuse

Die Kopfläuse befallen vor allem die Kopfhaare von Kindergartenkindern und jüngeren Schulkindern. Übertragen werden sie durch direkten Kontakt zwischen den Köpfen der Kinder, durch gemeinsames Benutzen von Haarkämmen, Haarspangen oder auch durch Kopfbekleidung. Kopfläuse befallen Mädchen, bedingt auch durch die Länge der Haare, öfter als Jungen. Sie kleben an Nacken, Hinterkopf und hinter den Ohren.

Filzläuse

Filzläuse sind Hautparasiten und werden hauptsächlich durch sexuelle Kontakte verbreitet, aber auch durch infizierte Handtücher oder Bettwäsche. Sie treten nicht nur im Schambereich, sondern auch in Achsenhöhlen, Wimpern, Augenbrauen und Bärten auf. Sie fühlen sich an Orten mit vermehrten Schweißdrüsen am Wohlsten. Ihre Größe beträgt 1,4 - 2 mm.

Kleiderläuse

Die Kleiderläuse werden durch Körperkontakt und die gemeinsame Nutzung von Kleidung und Bettwäsche übertragen. Sie befinden sich größtenteils in den Nähten der Kleidungsstücke. Sie haben eine Größe von ca. 4 mm. Ihre Färbung geht von weißlich bis braun.