Keuchhusten Vorbeugen

Den wirksamsten Schutz gegen Keuchhusten (Schutzrate achtzig bis neunzig Prozent) bietet eine gut verträgliche Schutzimpfung. Diese Impfung ist nur mit Kombinationsimpfstoffen möglich, die zusammen gegen Diphterie, Wundstarrkrampf, Keuchhusten und wenn nötig gegen Kinderlähmung schützt. Man kann diese Impfung bei Säuglingen ab der neunten Lebenswoche, dreimal im Abstand von einen Monat durchführen lassen. Die vierte Schutzimpfung gegen Keuchhusten erfolgt im zweiten Lebensjahr, damit die Grundimmunisierung vervollständigt wird.

Kinder im Alter von fünf bis sechs Jahren und Jugendliche zwischen den neunten und achtzehnten Lebensjahr können eine Auffrischung bekommen. Wenn man im Kindesalter nicht genug geimpft wurde kann die Auffrischung nachgeholt werden. Nach einer vollständigen Grundimmunisierung hält der Impfstoff normalerweise circa zehn Jahre an. Mit einen antibiotischen Schutz können kleine Kinder, ältere Menschen und Säuglinge die einen engeren Kontakt zu einen an Keuchhusten erkrankten Menschen hatten, die Erkrankung frühzeitig abwenden oder man erkrankt nur in wesentlich milder Form. Auch Erwachsene sollten auf ihren Impfschutz achten, damit sie die Krankheit nicht auf Kindern und Säuglingen übertragen.

Wenn man als Erwachsener häufig Kontakt zu Kindern und Säuglingen hat, sollte man zusätzlich den Impfschutz gegen Keuchhusten auffrischen oder beziehungsweise nachholen lassen. Seronegative Frauen die sich ein Kind wünschen, sollten sich vor Beginn der Schwangerschaft impfen lassen. Frauen die bereits schwanger sind, sollten sich nach der Geburt impfen lassen. Nach der Geburt sollten sich die Eltern und alle Personen die engen Kontakt zum Säugling haben impfen lassen. Man sollte außerdem Kontakt zu Leuten die sich infiziert haben vermeiden, um die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung zu verhindern. Wenn man sich gegen diesen Husten impfen lässt, hat man trotzdem keine Garantie auf eine völlige Immunität. Auch wenn man sich impfen lässt kann man an Keuchhusten erkranken.