Keuchhusten Ursachen

Die Übertragung des Keuchhustens erfolgt in der Regel durch ein Bakterium. Der Name lautet Bordetella pertussis. Der Verlauf der Krankheit hängt vom Alter des Patienten und vom Zeitpunkt ab ,wann die Erkrankung erkannt wird. Die Übertragung erfolgt durch die sogenannte Tröpfcheninfektion. Dabei wird durch Husten, Niesen oder auch beim Sprechen mit einer anderen Person, eine Übertragung des Bakteriums von einem Träger des Bakteriums an eine andere Person verursacht.

Das Bakterium setzt sich in den Schleimhäuten fest und ist somit ein Verursacher des Keuchhustens. Nach dem Ausbruch des Keuchhusten, der sich u.a durch starke Hustenanfälle äußert, kann es ursächlich des Bakteriums zu einer Schädigung der Schleimhäute und des Immunsystems kommen. Keuchhusten ist extrem ansteckend. Ungefähr 80 % aller Kontaktpersonen mit einem Träger dieses Bakeriums können ohne Impfung mit einer Ansteckung rechnen.

Eine Impfung wird deshalb von Ärzten empfohlen. Gerade bei Kleinkindern und Säuglingen kann es zu Komlikationen in Form von Atemnot kommen. Bei Säuglingen besteht darüber hinaus die Gefahr, dass es zum Ersticken kommen kann. Bekannt sind auch Lungenentzündungen oder Mittelohrentzündungen, die sich ursächlich auf das Bakterium Bordetella pertussis zurückführen lassen, welches den Keuchhusten verursacht. Einen überstandenen Keuchhusten kann man auch nach Jahren wieder bekommen, wenn nicht der Impfschutz erneuert wird.

Ein Impfschutz hält etwa vier bis 12 Jahre an. Deshalb sollten Jugendliche oder Erwachsene an eine erneute Impfung denken. Die Zeit zwischen der Infektion und dem Auftreten der Krankheit beträgt zwischen fünf und einundzwanzig Tagen. Die ersten Symptome werden dabei häufig unterschätzt. Die Eingruppierung erfolgt eher in der Kategorie Erkältung. Im weiteren Verlauf kommt es zu Keuchhustenanfällen, die eine nähere Bestimmung zulassen. Die Dauer dieser Keuchhustenanfälle kann bis zu vier Wochen anhalten. In schwerwiegenden Fällen bis zu einem halben Jahr.