Grippe Definition

Die Grippe immer noch als gefährlichste Infektionskrankheit

Definition Grippe: Eine Grippe ist eine durch Viren ausgelöste Infektionskrankheit beim Menschen. Umgangssprachlich wird schon ein einfacher, grippaler Effekt als Grippe bezeichnet, obwohl dieser ungleich harmloser ist, als die tatsächliche Grippe - auch Influenza genannt. Leider wird diese Art der akuten Infektionskrankheit bei uns immer noch unterschätzt und die Sterberate gehört zu einer der höchsten bei Vireninfektionen. Die Infektionsrate der Grippe liegt jährlich weltweit bei 10-20% der Gesamtbevölkerung.

Dabei ist nicht die Vireninfektion an sich das Gefährliche, sondern die damit verbundene Immunschwäche des Körpers. Bakterien haben es viel einfacher, in den kranken und geschwächten Organismus einzudringen, weil die Abwehrkörper mit dem Kampf gegen die Viren beschäftigt sind und so kann eine Grippe durchaus einen tödlichen Verlauf haben. Grippewellen fordern im Schnitt 5.000 bis 8.000 Todesfälle in einer Saison - ein Risiko, gegen das man sich impfen lassen kann. Eine Impfung wird in den Monaten Oktober bis November angeraten und wird voll von den Krankenkassen getragen.

Ansteckung und Krankheitssymptome

Eine Grippe kann durch Tröpfcheninfektion (also Einatmen der Ausatmungströpfchen infizierter Personen) oder durch Schmierinfektion / Kontaktinfektion (hierbei zieht man sich die infizierten Ausatmungströpfchen von Gegenständen oder direkt von der Haut) übertragen werden. Hände oft waschen und vermeiden, sich ins Gesicht, in den Mund,- und nasenbereich zu fassen. Hat man sich einmal angesteckt, ist die Grippe Definition nicht so einfach, denn die Symptome sind ähnlich einer normalen Erkältung: Zuerst Husten, Schnupfen, Heiserkeit und darauf folgend Fieber und Abgeschlagenheit.

Allerdings unterscheidet sich die Grippe in soweit, dass sich ihr Fortschreiten schneller intensiviert, das heißt man kann von einem Tag auf den anderen hohes Fieber bekommen. Die Inkubationszeit bis zum Auftreten der Symptome dauert wenige Stunden bis Tage. Die Grippe selbst hält meist 7-14 Tage, abgeschwächt in der Anfangs, - und Endphase. Ansteckend für andere Personen ist man ab dem zweiten bis vierten Tag.

Meist wird zur medikamentösen Behandlung gegriffen - doch Vorsicht: Das schnell verabreichte Antibiotika ist nicht wirksam gegen Viren, hilft also nicht bei einer Grippe an sich. Verschrieben wird es, um die bakteriell bedingten Folgeerkrankungen zu vermeiden, die eine Grippe lebensbedrohlich machen. Um die Influenzaviren zu behandeln, gibt es eine Reihe antiviraler Medikamente, die aber allesamt verschreibungspflichtig sind.