Bettnässen Symptome

Das Leitsymptom des Bettnässens ist plötzliches und unkontrolliertes Einnässen bei Tag oder Nacht. Es gibt verschiedene Intensitäten dieser Erkrankung, je häufiger es zum spontanen Einnässen kommt, umso schwerer ist die vorliegende Störung. Bei der primären Form des Bettnässens handelt es sich oftmals um eine Entwicklungsstörung die mit einem sehr tiefen Schlaf, einer großen Menge Urin und regelmäßigem, nächtlichen Einnässen einher geht. Bei dieser Art der Krankheit war das Kind vorher nie richtig trocken gewesen, nicht selten ist eine sehr frühe Sauberkeitserziehung schuld an der späteren Entwicklungsverzögerung.

So unangenehm es für die Kinder auch ist wenn sie am Morgen aufwachen und feststellen müssen, dass sie wieder eingenässt haben, die primäre Störungsform ist medizinisch gesehen die Form mit der besten Prognose. Oftmals ist nicht einmal eine psychologische Behandlung notwendig, da die Eltern mit Geduld und liebevoller Zuwendung selbst erreichen können, dass das Kind ohne Druck zur Toilette geht und das Einnässen nachlässt. Die primäre Form des Einnässens tritt sehr häufig in der Nacht auf, am Tag sind viele Betroffene in der Lage völlig normal zur Toilette zu gehen.

Das sekundäre Einnässen wird dann festgestellt, wenn das Kind für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten komplett trocken war und die Störung dann plötzlich aufgetreten ist. Bei der sekundären Störung treten oftmals auch psychische Symptome wie Angst, Depression oder gar Wut auf. Es darf nicht außer Acht gelassen werden, dass als Ursache für die Erkrankung möglicherweise eine Fehlfunktion von Blase oder Niere vorliegt. Symptome für eine körperliche Ursache des Einnässens sind Inkontinenz, sehr starker Harndrang mit eventuellen Schmerzen und ein sehr häufiger Harndrang.

Körperliche Bettnässen Ursachen lassen sich, wie die Symptome in der Regel schnell beheben, der Gang zum Kinderarzt ist bei Auffälligkeiten also unerlässlich. Liegen psychische Ursachen zu Grunde, ist die Behandlung bei einem Kinderpsychologen oftmals die einzige Lösung um das Kind von der Störung zu befreien. Symptome für eine psychische Grundlage können sein, dass das Kind sich beispielsweise nur in stressigen Situationen einnässt. Auch gehäufte Traurigkeit, unnatürliche Ängste und sozialer Rückzug beim Kind lassen auf eine psychische Störung mit daraus resultierendem Einnässen schließen.